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Beiträge von styx85

Marktplatz
Am Markt 14, 63450 Hanau

Markantester Punkt und größte Freifläche neben dem Freiheitsplatz ist der Hanauer Marktplatz. Von vielen Geschäften und an der Nordseite vom Neustädter Rathaus eingesäumt finden sich am Wochenende Verkäufer aus der Hanauer Umgebung, sowie dem nahen Spessart zum Wochenmarkt ein. Im Winter findet dort auch der traditionelle Weihnachtsmarkt statt und das Erdgeschoss des Rathauses beherbergt dann den Künstlerweihnachtsmarkt.
An der Westseite befindet sich das Cafe Central, das mit Cocktails und Sitzmöglichkeiten zum Verweilen im Freien einlädt.
Mitten auf dem Marktplatz steht das Denkmal der Brüder Grimm und nicht weit entfernt Richtung Süden befindet sich die alte niederländisch-wallonische Gemeinde.
schrieb styx85 am 15.05.2010 · Kommentieren · Gefällt mir
Lindenaubad
Rue de Conflans 6, 63457 Hanau

Im Hanauer Stadtteil Großauheim liegt das Lindenaubad. Dazu gehören eine renovierte Innenanlage mit Sprungtürmen, Schimmbecken, Kinderbecken, Massagebecken und Saune, sowie im Sommer das Freibad mit Schwimmer- und Kinderbecken und großer mit vielen Bäumen bewachsener Schimmwiese.
Für Kinder und Wasserratten sicherlich ein solides Schwimmbad mit allem was man braucht, allerdings kein Wellnesstempel.

Öffnungszeiten: 6:30 - 21 Uhr werktags, 8 - 18 Uhr am Wochenende
Eintritt: 3 Euro für Erwachsene, 1,8 Euro für Kinder
schrieb styx85 am 15.05.2010 · Kommentieren · Gefällt mir
schloss
Schloss Wilhelmsbad
L3008, 63454 Hanau

Hanaus Innenstadt geizt ein bischen mit schönen Plätzen und Sehenswürdigkeiten. All das lässt sich aber sofort vergessen wenn man den Weg aus der Stadt ins Viertel rund um Wilhelmsbad wagt. Der Name geht zurück auf eine Heilquelle aus dem 18. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammt die Park-, Schloss- und ehemalige Badeanlage Schloss Wilhelmsbad. Seit Ende des 19. Jahrhunderts finden aber keine Kuren mehr statt, da die Quelle zu dieser Zeit versiegte.
Dafür gibts heute noch den weiträumigen Park, nach englischem Vorbild mit verschiedenen Highlights wie einer Pyramide, einer Burgruine und ähnlichem, angelegt. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist aber ohne Frage das historische Karrusell. Leider oder glücklicherweise haben sich Träger für eine Renovierung gefunden, weshalt es zur Zeit eingehüllt ist und auf seine Restauration wartet.
Im Gebäudekomplex des Schlosses findet sich das hessische Puppenmuseum und das Comödienhaus, eine von Hanaus bekanntesten Bühnen für Konzerte, Kabarett und anderen kulturellen Veranstaltungen.
schrieb styx85 am 15.05.2010 · Kommentieren · Gefällt mir
schloss1
Schloss Philippsruhe
Philippsruher Allee 45, Hanau

Ergänzend gibts dort immer wieder interessante Kulturveranstaltungen. In der Orangerie Konzerte und Parties und im Schlosspark finden im Sommer die Hanauer Märchenfestspiele statt. Überregional bekannt, mit vielen Neuinszenierungen bekannter Märchen nicht nur für die Kleinen eine super Sache.
Richtung Main liegt auch noch das Schlosskaffee, für Fahrradfahrer oder Skater die den Mainweg benutzen ein lohnenswerter Stopp.
schrieb styx85 am 15.05.2010 · Kommentieren · Gefällt mir
Rathaus
Beim Grafeneckart 2, 97070 Würzburg

Wer Würzburg besucht und sich die alte Mainbrücke anschaut, kommt zwangsläufig auf dem Weg zum Kiliansdom am Vierröhrenbrunnen und am alten Rathaus, volkstümlich Grafeneckardt genannt, vorbei. Der Name hat sich seit dem 13. Jahrhundert gehalten, als ein Graf namens Eckardt das damalige Gebäude mit Turm als Amtswohnung erhielt.
Zum Rathaus gehören auch die heute noch erhaltenen Nebengebäude mit ihrer verwinkelten Architektur; Ausdruck Würzburger Geschichte, da es sich ohne Reichsfreiheit keinen großen Rathaus-Neubau leisten konnte.
Heute lockt der Würzburger Ratskeller mit guter typischer Gastronomie, ausgesuchten Frankenweinen und geschichtsträchtigen Räumlickeiten und eine Ausstellung zur Nazibombardierung.
Wer eine Stärkung nach dem Sightseeing-Programm braucht oder urig und gut essen gehen möchte, dem sei der Ratskeller wärmstens empfohlen.
schrieb styx85 am 15.05.2010 · Kommentieren · Gefällt mir
Marienkapelle
Marktplatz 7, 97070 Würzburg

Unter den vielen Kirchen Würzburgs erkennt man eine, nämlich die Marienkapelle am Marktplatz, sofort. Nach ihrer umfassenden Renovierung und Fassadenerneuerung erstrahlt die Kirche in einem satten Rotton. Wie bei so vielen Würzburger Sehenswürdigkeiten hat auch die Marienkapelle eine wechselhafte Geschichte von ihrer Erbauung als spätgotische Kirche im 14. Jahrhundert bis zu ihrer Neuerrichtung 1962 nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg hinter sich.
Für Kunst- und vor allem Skulpturbegeisterte mit schmalem Geldbeutel lohnt sich ein Besuch des Innenraums auf jeden Fall: dort finden sich mehrere Kopien berühmter Riemenschneiderskulpturen (der berühmteste Würzburger Bildhauer), die sich sonst nur gegen Eintritt im Mainfränkischen Museum besichtigen lassen.
Am Markt sei noch auf den Brunnenobelisken, den Häckscher-Brunnen (mit einem fränkischen Weinbauern mit einer Hacke) und den besten Würzburger Bratwurststand hingewiesen. Hier gehen die Würzburger schon seit einem guten halben Jahrhundert ihre Bratwurst essen. MIttags lange Schlange, aber definitiv eine Investition wert !!
schrieb styx85 am 15.05.2010 · Kommentieren · Gefällt mir
Falkenhaus
Marienplatz 4, 97070 Würzburg

Wer in Würzburg über den Marktplatz schlendert wird sicherlich auf das ein oder andere imposante Gebäude aufmerksam werden. Da kann einem das wunderschön restaurierte aber etwas kleine Falkenhaus durchaus entgehen ... Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut, beherbergte es schon immer repräsentative Räumlichkeiten: erst ein Gasthaus und später Würzburgs einzigen Tanzsaal. Während des 2. Weltkrieges fast vollständig zerstört wurde es Mitte des 19. Jahrhunderts liebevoll restauriert und ist heute mit seiner prächtigen Rokoko-Fassade an ursprünglicher Stelle am oberen Markt zu besuchen. Darin findet sich heute die Würzburger Stadtbibliothek und fast noch wichtiger: die Touristen-Information.
schrieb styx85 am 15.05.2010 · Kommentieren · Gefällt mir
Dom St. Kilian
Kiliansplatz 4, 97070 Würzburg

Der Dom St. Kilian bzw. der Würzburger Dom ist die größte Kirche Würzburgs. 1040 errichtet, wurde die Kirche im romanischen Stil bei der Bombadierung Würzburgs 1945 größtenteils zerstört und 1969 dann in seiner jetzigen Form fertiggestellt. Äußerlich sehr schlicht empfiehlt es sich in jedem Fall den Innenraum in Augenschein zu nehmen, denn dieser beeindruckt durch seine Größe (gut 100 m lang und damit eine die viertgrößt Basilika dieser Art) und durch die unzähligen Kunstwerke. Besonders sollte man dabei auf die Arbeiten von Tilmann Riemenschneider, dem bedeutensten Würzburger Bildhauer, achten. Sein Grabstein befindet sich an der nördlichen Außenmauer des Doms.
Im hinteren linken Seitenflügel befindet sich noch der Eingang zur Krypta in der sich die Gräber und Grabplatten der Würzburger Bischöfe befinden. Einen Blick wert ist auch die große Orgel (6500 Pfeifen) und der im Süden angrenzende Kreuzgang, sowie die Schönbornkappelle auf der Rückseite.
schrieb styx85 am 13.04.2010 · Kommentieren · Gefällt mir
Ringpark
Friedrich-Ebert-Ring 35-39, 97072 Würzburg

Um die Altstadt Würzburgs schlängelt sich der Ringpark, einer der wenigen noch gut erhaltenen Ringparkanlagen in Deutschland. Er verläuft in einem Halbkreis ausgehend von der Friedensbrücke bis zur Ludwigs-/Löwenbrücke und ist ingesamt gute 3 km lang aber nur 250 m breit.
Der Park entstand 1896 auf dem damaligen freien Gelände vor den Stadtmauern Würzburgs, dem sog. Glacis. Durch die Expansion der Stadt im ausgehenden 19. Jahrhundert verlor die Stadtmauer immer mehr an Bedeutung, sodass davor und teilweise anstelle der Stadtmauer der Ringpark angelegt wurde. Teile der Stadtmauer finden sich noch an der Residenzmauer wieder.
Interessant am Ringpark sind vor allem seine von Würzburger Naturforschern gesammelten und dort eingesetzten Pflanzen und Bäume. Für Nicht-Botaniker sind sie mit Schildern gekenntzeichent.
Der Ringpark, von den Würzburgern aufgrund seiner Lage auch schlicht Glacis genannt, ist daher heute ein schönes Ziel für Jogger, Touristen und Botanikinteressierte oder lädt auch einfach nur zum Chillen auf der Wiese ein.
schrieb styx85 am 13.04.2010 · Kommentieren · Gefällt mir
Stiftung Juliusspital
Juliuspromenade 19, 97070 Würzburg

Wer in Würzburg war, der sollte das Juliusspital kennen oder zumindest davon gehört haben !
Warum das ?
Das Juliusspital hat einiges zu bieten: im 16. Jahrhundert stiftete der damalige Erzbischof Julius Echter einen Großteil seines Vermögens zur Gründung einer Stiftung. Es dauerte fast zweihundert Jahre bis der auch für heutige Vorstellungen immense rechteckige Bau mitten in der Stadt fertiggestellt werden konnte. Damals wie heute beherbergt er ein Krankenhaus und ein Weingut.
Im Krankenhaus wirkten berühmte Würzburger Ärzte wie Köllicker und Virchow und es zählt auch heute noch nach einer umfassenden Modernisierung nach den Universitätskliniken zu dem größten Krankenhaus Würzburgs.
Aber noch bekannter ist das Weingut Juliusspital: Entstanden ebenfalls aus der Grundbesitzschenkung Julius Echters wird auch heute noch einer der besten wenn nicht der beste Wein Würzburgs hergestellt.
Ein Erlebnis ist in jedem Fall die Besichtigung des Innenhofs und das ganz in der Nähe lokalisierte Weinlokal, in dem sich die Würzburger zu jeder Uhrzeit ihre Viertel Schoppen einverleiben und man ausgezeichneten Wein direkt probieren und mitnehmen kann.
schrieb styx85 am 30.03.2010 · Kommentieren · Gefällt mir

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