Das Standbild des Kaisers Friedrich III an der Herrmann-Böse-Straße im Bremer Stadtteil Schwachhausen ist ein seh beeindruckendes Kunstwerk.
Sowohl Ross als auch Kaiser wirken sehr impossant.
Die circa 2,20 Meter hohe und 4,60 Meter lange selbst tragende Bronzehohlplastik steht auf nur zwei Beinen, was bei Reiterstandbildern aufgrund der daraus resultierenden schwierigen statischen Verhältnisse selten ist.
Zu dem Gesamtkunstwerk, das im Jahre 1904 aufgestellt wurde, gehörte ursprünglich auch eine Platzanlage, die von Tuaillion nach dem Vorbild des Marc Aurel Denkmals auf dem Kapitolsplatz in Rom gestaltet wurde. In der Nachkriegszeit war von dem ovalen Platz mit seinen radialen Natursteinbändern jedoch nichts erhalten geblieben.
Das Reiterstandbild stand seither unvermittelt auf einer Rasenfläche, ohne Bezug zu seinem Umfeld. Nach einer gründlichen Recherche gelang eine originalgetreue Wiederherstellung der Platzanlage, mit einer Abweichung: Um den Grünflächencharakter zu wahren , wurde die ovale Grundfläche, nicht, wie ursprünglich mit Naturstein ausgepflastert, sondern als Rasen angelegt. Auf Grundlage der wiederhergestellten räumlichen Figur erzeugen Standbild und Grünanlage eine harmonische Gesamtwirkung.
Alles in allem ein imposanter Ort zum gedanklichen Verweilen über imposante Gedanken.